Smart Assistants: Der Aufstieg des persönlichen Assistenten

„Ich glaube, dass die meisten Menschen einen Assistenten bei sich haben wollen, egal ob in der Arbeit, zu Hause oder am Fußballfeld“ - Tim Cook

„Ich glaube, dass die meisten Menschen einen Assistenten bei sich haben wollen, egal ob in der Arbeit, zu Hause oder am Fußballfeld“, so Apple-Chef Tim Cook im Interview mit der Washington Post. Doch nicht nur Apples Siri, sondern auch andere digitale Helferlein haben bereits ihren Weg in unseren Alltag gefunden - fragen Sie doch unseren Chatbot! Vor allem in unbekannter Umgebung kann ein persönlicher Assistent, der stets die passende Antwort parat hat, durchaus nützlich sein. Deshalb sind Weiterentwicklungen von Assistenztools gerade auch für Touristiker von Interesse.

Vor allem die big players der Mobilfunkbranche wetteifern in der Entwicklung smarter Assistenten:
Mobile Endgeräte machen Artificial Intelligence wie zum Beispiel Siri, Cortana, Alexa oder Google Now für die Verbraucher erlebbar. Apple arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung seiner künstlichen Intelligenzsysteme und hat in den letzten Jahren auf Artificial Intelligence spezialisierte Firmen gekauft.

Auch Microsoft bietet mit Cortana den Nutzern von Windows-Phones eine digitale Assistentin. Seit Windows 10 ist Cortana zudem auf dem Desktop- und Tablet-Betriebssystem verfügbar. Amazons Alexa hat als in den so genannten Echo oder Echo Dot integrierte Assistenz für Furore gesorgt. Das System ist fähig zur sprachlichen Interaktion, der Erstellung von To Do-Listen und Alarmen oder zur Beantwortung beliebiger Fragen über das Wetter und andere Themen.

Wie gut das funktioniert, können Sie auf den Österreichischen Tourismustagen 2017 selbst ausprobieren! Google Now ist die hauseigene Erweiterung der Suchmaschine und dient als persönlicher Assistent für iOS und Android und auch Google Chrome. Mittlerweile wurde Now durch den Google Assistant abgelöst, der für Android, Google Home und den Messengerdienst eingesetzt wird und gesprochene Sprache empfängt und verarbeitet.

Der virtuelle Assistent lernt uns dabei jeden Tag ein bisschen besser kennen. Er kennt unsere gängigen Aufenthaltsorte und Routen, den Inhalt von Mails und Kalendern und persönliche Nachrichten. „Der virtuelle Assistent wird seinen Besitzer künftig besser kennen als der Lebenspartner“, wagt Arzu Uyan, Leiterin der eco Kompetenzgruppe Smart Environment, eine Prognose. „Es ist davon auszugehen, dass sich immer mehr Menschen freiwillig der Hilfe eines virtuellen Assistenten bedienen und den Mobility Trend nutzen werden, weil die Vorteile einfach gewaltig sind.“ Die Rede ist hier von vielfältigsten Anwendungsbereichen, die uns unseren Alltag einfacher machen sollen. In Zukunft sollen Assistenten soweit gehen, dass diese auch selbständig Verbindungen herstellen und die Muster unseres Alltags verstehen sowie aus Interaktionen lernen können. Dieses Forschungsgebiet wird als Deep Learning bezeichnet.

Der intelligente persönliche Assistent ist zwar nur einer von vielen Anwendungsbereichen der Artificial Intelligence. Jedoch ist auch der, der vermutlich den größten Einfluss auf unseren Alltag haben wird. Rasante Entwicklungen in diesem Feld versetzen uns heute noch in Staunen - und sind morgen schon Bestandteil unserer Normalität.

„Ich glaube, dass die meisten Menschen einen Assistenten bei sich haben wollen, egal ob in der Arbeit, zu Hause oder am Fußballfeld“ - Tim Cook

„Der virtuelle Assistent wird seinen Besitzer künftig besser kennen als der Lebenspartner“ - Arzu Uyan